Women in Cycling Germany

Women in Cycling Germany ist ein Netzwerk, das Frauen im Fahrradsektor sichtbarer macht, sie vernetzt und unterstützt. Es setzt sich dafür ein, das Radfahren als Mittel für Gleichstellung, Emanzipation und die Mobilitätswende zu stärken. Über 700 engagierte Expert*innen aus verschiedenen Bereichen arbeiten im Netzwerk daran, Strukturen zu verändern und die Fahrradbranche inklusiver zu gestalten. Gegründet wurde die Initiative im Januar 2024.
Unser Netzwerk agiert durch 8 regionalen Hubs, die deutschlandweit verteilt sind und 11 Arbeitsgruppen. Wir haben einen Beirat mit Expert*innen gegründet.
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Jetzt für unseren Women in Cycling Summit 2027 anmelden und am 29. Januar in Frankfurt dabei sein.

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Das geht ganz einfach: fülle unser Mitmachforumlar aus oder tritt der WhatsApp Community bei. Hier findest du alle Gruppen zu den Hubs und AGs.

Für eine gerechte und inklusive Zukunft im Fahrradsektor

Das Netzwerk setzt sich dafür ein, strukturelle Barrieren im Fahrradsektor abzubauen und Frauen zu stärken. Durch Mentoring, Netzwerkarbeit und gezielte Förderung sollen mehr Frauen in Führungspositionen gebracht, die Gender Pay Gap geschlossen und bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Veränderungen auf struktureller Ebene werden so angestoßen.
Die Vision des Netzwerks ist ein vielfältiges und gerechtes Fahrradwesen, in dem Frauen und marginalisierte Gruppen gleichberechtigt vertreten sind. Gefördert wird der Austausch zwischen Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen des Sektors und setzt sich für eine gleichberechtigte Vertretung von Frauen in Entscheidungsgremien ein. Ziel ist es, eine neue Generation zu inspirieren und den Fahrradsektor attraktiver und zugänglicher zu machen.

STUDIE ZUR WIRTSCHAFTSKRAFT FRAU

Frauen sind kein Nischenmarkt – sie sind die größte Wachstumschance der Fahrradbranche.
Unsere neue Studie, welche zusammen mit dem IFH KÖLN umgesetzt wurde, zeigt: Frauen erwirtschaften heute bereits rund 4,46 Milliarden Euro im deutschen Fahrradmarkt – und ihr Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft. Durch den Abbau bestehender Hürden sind zusätzliche Umsätze von bis zu 950 Mio Euro bis 2030 möglich.
Das Problem liegt nicht am mangelnden Interesse. Es liegt an fehlender Sicherheit, unpassender Kommunikation und Beratung, die an den Bedürfnissen vieler Frauen vorbeigeht. Wer das ändert, erschließt echtes Wachstum – für Industrie, Handel und Infrastruktur gleichermaßen.

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Beirat
Der Beirat von Women in Cycling Germany entwickelt die strategische Ausrichtung des Netzwerks weiter, schafft Verbindungen zu zentralen Akteur:innen im Fahrradsektor und setzt Impulse für mehr Sichtbarkeit, Diversität und Gleichberechtigung. Er trägt dazu bei, die Vielfalt von Perspektiven sichtbarer zu machen.

Breaking barriers, riding forward!

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Da unser Netzwerk ehrenamtlich agiert sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Wir freuen uns, wenn du die Initiative durch eine Spende unterstützt. Ab einer Spende von 300 Euro stellen wir gerne eine Spendenbescheinigung aus.
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Velo Stiftung gGmbH
DE75 4306 0967 1323 4050 00
Verwendungszweck: Spende Women in Cycling Germany

Gleichberechtigung

Es wird auf Chancengleichheit und eine gerechte Teilhabe im Fahrradsektor hingearbeitet.

Respekt & Solidarität

Das Netzwerk achtet die Individualität seiner Mitglieder und fördert gegenseitige Unterstützung.

Inklusivität

Eine offene und diskriminierungsfreie Umgebung bietet Raum für alle, unabhängig von Herkunft und Hintergrund.

Vielfalt

Der Austausch verschiedener Perspektiven und Erfahrungen wird aktiv gefördert.

STudie zu Arbeitsbedingungen in der fahrradbranche

Wir haben gemeinsam mit dem ZIV (Zweirad-Industrie-Verband), der Hochschule Kassel und der Hochschule Rhein-Main eine Studie durchgeführt, um strukturelle Barrieren sichtbar zu machen und Unternehmen und Politik Handelsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Die Ergebnisse zeigen, dass nur 30% der Top-Management-Positionen in der Fahrradwirtschaft weiblich besetzt sind. Weiterhin sind in höheren Gehaltsklassen Frauen deutlich unterrepräsentiert und empfinden Benachteiligung, wenn es um Gehalt und Aufstieg geht. Insbesondere in Handel, Vertrieb und Produktion sind Aufgaben unfair verteilt und strukturelle Hürden besonders groß.

Weitere Ergebnisse findet ihr in den Studienergebnissen.