Was ist VELOA?
Ein Modellvorhaben des Bundesministeriums für Verkehr
Forschung mit Praxisbezug
Die Universität Kassel analysiert Barrieren – Ihre Kommune liefert den Realitätscheck.
Frauen gestalten mit
Zielgruppen werden nicht nur befragt – sie prägen die Ergebnisse aktiv.
Von lokal zu national
Was in Pilotkommunen funktioniert, wird über das Women in Cycling Germany-Netzwerk deutschlandweit skaliert.
Label und Sichtbarkeit
Pilotkommunen werden als Vorbilder für gendersensible Radverkehrsplanung sichtbar.
Wen suchen wir?
Kommunen mit Zugang zu diesen drei Zielgruppen
VELOA richtet sich gezielt an Kommunen um mit ihnen gemeinsam zu erfassen, ob und inwiefern Frauen in der Radverkehrsplanung bisher zu selten vorkommen. Als Piloten suchen wir nach Kommunen, die entweder aktuell schon genderrechte und – sensible Radverkehrsmaßnahmen planen oder bereits in der Umsetzungsphase sind. Die Fokussierung auf eine oder auch mehrere Zielgruppen ist dabei wichtig, ebenso die Motivation den Zugang zu mindestens einer der Zielgruppen zu haben oder diesen im Projektverlauf aufzubauen. Mit den Ergebnissen zielen wir dabei auf die Skalierbarkeit der Planungsvorhaben ab.
ZIELGRUPPE 1
Frauen mit Migrationsgeschichte
(2. / 3. Generation)
ZIELGRUPPE 2
Frauen, die Sorgearbeit leisten
ZIELGRUPPE 3
Unternehmerinnen
Wer darf sich bewerben?
Kommunen, die Frauen als Zielgruppe in der Radverkehrsplanung stärken wollen
Sie müssen kein fertiges Konzept haben. Entscheidend sind die passenden Rahmenbedingungen und der Wille, Frauen in der Radverkehrsplanung wirklich zu berücksichtigen, sowie die Bereitschaft, diesen Weg mit uns gemeinsam zu gehen.
Was Sie bekommen
Unsere Leistungen für Pilotkommunen
Fachliche Begleitung
Wissenschaftliche Unterstützung durch die Uni Kassel und internationale Expertise durch Mobycon (fachliche Begleitung)
Moderierte Workshops
Strukturierte Formate für Beteiligung, Planung und Austausch – vorbereitet und begleitet vom VELOA-Team.
Netzwerkzugang
Direkter Zugang zum bundesweiten Netzwerk Women in Cycling Germany mit über 300 Expert:innen.
Öffentlichkeitswirkung
Label VELOA-Pilotkommune, Präsenz auf der Projektwebseite und nationale Kommunikation durch die Velo Stiftung.
Datenauswertung
Analyse geschlechterdifferenzierter Mobilitätsdaten und Rückspiegelung der Erkenntnisse an Ihre Verwaltung.
Wissenstransfer
Ihre Erfahrungen werden aufbereitet und bundesweit geteilt. Ihre Kommune wird Teil der Lösung durch Wissenstransfer und Skalierbarkeit.
Was wir von Ihnen erwarten
Für die Mitwirkung als Pilotkommune planen wir derzeit mit einem Arbeitsaufwand von 2-5h/Monat (je nach Projektstand kann das Stundenkontingent abweichen)
Benennung einer festen Ansprechperson für die Projektlaufzeit (Okt 2026 – Okt. 2028)
Teilnahme an projektbegleitenden Workshops
Möglichst Bereitstellung kommunaler Daten zur Auswertung (wie bspw. demographische Daten zur Bevölkerung, Mobilitätsdaten (zB Modal Split, Verkehrszählungen, Erhebungen im Rahmen von schulischen/kommunalen Mobilitätsmanagement), Standortdaten)
Planung, Entwicklung und Umsetzung von gendersensiblen Radverkehrsmaßnahmen
Aktivierung und inhaltliche Kooperation mit den Zielgruppen
Unterstützung beim Wissenstransfer und der Erarbeitung eines Planungsleitfadens mit dem VELOA-Projektteam
Mitwirkung an wissenschaftlicher Evaluation, welche durch die Universität Kassel koordiniert wird
Aktive Öffentlichkeitsarbeit als VELOA-Pilotkommune
Erfahrungsdokumentation und Abschlussbericht bis Oktober 2028
Zeitplan
So läuft das Verfahren ab: